Neue Öffnungs- und Sprechzeiten in der Geschäftsstelle ab sofort!

Um dem hohen Arbeitsaufkommen und der fehlerfreien Mitgliederverwaltung gerecht zu werden, wurden die Öffnungs- und Sprechzeiten in der Geschäftsstelle angepasst.

Sie erreichen uns ab jetzt montags und dienstags von 14:00-16:30 Uhr und donnerstags von 10:00-12:30 Uhr.

Zu diesen Zeiten werden Anliegen der Mitgliederverwaltung, Mitgliedsanfragen und die Ausstellung von Bescheinigungen bearbeitet.

Wir bitten um Verständnis!

Der Vorstand

Sportabzeichen-verleihung am Freitag, 12. Juli 2019 um 17:00 Uhr im Sportpark Süd!

Liebe Sportler und Sportlerinnen, liebe Eltern sportlicher Kinder und Jugendlicher,

wir möchten euch zu diesjährigen Sportabzeichenverleihung einladen. Zu einer kleinen Feierstunde möchten wir euch am Freitag, 12. Juli 2019 um 17:00 Uhr in den Sportpark Süd nach Mondorf einladen, um euer Sportabzeichen zu erhalten.

Mit sportlichen Grüßen

Euer Stadtsportverband Niederkassel

Luis Gonzalez-Diaz Westdeutscher Jugendmeister über 100 Meter!

Mit einer faustdicken Überraschung endeten die westdeutschen Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten in Duisburg.

Luis Gonzalez-Diaz setzte sich im Finale über 100m der 14jährigen Jugendlichen bei Zeitgleichheit von 12,01 Sekunden gegen seinen Bezwinger bei den Nordrhein-Meisterschaften vor 3 Wochen Noah Meier vom ASV Köln durch.

Wie knapp die Entscheidung war, sieht man gut im oberen Foto. Noah Meier reißt beide Arme nach hinten, um den Kopf nach vorne zu bekommen. Luis hat eine normale Bewegung der Arme, wodurch er automatisch die linke Schulter nach vorne bringt. Und entscheidend ist der Rumpf, dazu zählen auch die Schultern.

Nach langem Warten, weil die Kölner gegen die Wertung Protest eingelegt hatten, stand nach mehrmaligem Auswerten der Zielbilder schließlich fest, dass Luis mit 1 Tausendstel-Sekunde Vorsprung gewonnen hatte, übrigens der einzige Titel für den Kreis Bonn / Rhein-Sieg.

Endlauf fast aufs Spiel gesetzt

Durch einen Leichtsinnsfehler hätte Luis diesen Erfolg fast aufs Spiel gesetzt. Wegen seiner Knöchelverletzung wollte er sich für den Endlauf schonen und nahm im Vorlauf 10 Meter vor dem Ziel das Tempo raus; fast ein fataler Fehler, denn er wurde nur Dritter. Mit 4/100 Sekunden Vorsprung erreichte er gerade noch als letzter den Endlauf.

Nichts von alledem hatte der Trainer mitbekommen. Der weilte mit den Stabhochspringerinnen 13 km entfernt im Landschaftspark Duisburg, wohin der Stabhochsprung ausgelagert war.

Die leichtathletischen Wettbewerbe waren nämlich eingebettet in die international ausgeschriebenen Ruhr-Games, eine 4tägige Veranstaltung für 14 verschiedene Sportarten.

Und während die Moto-Crosser und BMX-Fahrer auf einer Rampe Sprünge von bis zu 20 Meter in 10 Meter Höhe zeigten, zeigten die Stabhochspringer auf einer direkt daneben auf dem Gleisbestt der früheren Werksbahn aufgebauten Anlage mit Anlaufsteg vor mehreren hundert Zuschauern ihr Können.

Platz 6 für Liv Röhrdanz

Für Sarah Schmitt, die vor 3 Wochen noch Landesmeisterin geworden war und die am Mittwoch im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia den Vereinsrekord über 75 Meter von keiner Geringeren als Sabine Schulte auf 10,07 Sekunden verbessert hatte, war die Anlage “Gift”. Sie konnte plötzlich so gut anlaufen, dass der Wettkampfstab bei der Einstiegshöhe zu weich wurde und sie leider 3mal scheiterte.

Für sie sprang aber Liv Röhrdanz in die Breche. Als letzte der 12 Starterinnen gemeldet steigerte sie sich auf 2,60 Meter und landete überraschend auf dem 6. Platz.

Katharina Tucke mit Bestleistung

Noch besser machte es Katharina Tucke bei der Jugend U20. Sie steigerte ihre Bestleistung auf 3,10 Meter und belegte Platz 4, wobei sie immerhin beste aus dem Landesverband Nordrhein war.

Ein tolles Erlebnis war für alle 3 sicherlich die Siegerehrung auf dem Center-Court im Landschaftspark, weil sie dort gemeinsam mit den anderen Sportarten geehrt wurden und bei der Siegerehrung Rauchfontänen aufstiegen und Goldbänder abgeschossen wurden.

Für Luis gab es neben dem Meisterwimpel von NRW außerdem die Goldmedaille der Ruhr-Games sowie am Sonntagabend zusammen mit allen anderen Siegern noch einen Pokal.

LüRa Nachwuchs-handballer im Trainingscamp in Rheine

Müde, abgekämpft aber happy. So entstiegen letzten Dienstagabend die B-Jugendlichen der Handballabteilung der LüRa dem Zug aus Rheine.

Drei Tage Vorbereitungscamp für die kommende Saison lagen hinter ihnen. Seit Monaten war dieses Pfingstevent bis ins Detail geplant und Trainergespann Sascha und Uwe Pick hatten die Jungs dabei in Technik, Taktik und Ausdauer gefordert.

Optimale Voraussetzungen

Untergebracht in der örtlichen Jugendherberge der am Nordrand NRWs gelegenen Stadt, hatte das Team tagsüber Zugriff auf gleich zwei 3-fach Sporthallen, die fußläufig erreichbar waren.

Zum morgendlichen „Wachlaufen“ (Weckruf 7.00 Uhr) diente der in direkter Nachbarschaft gelegene Stadtpark der Stadt an der Ems.

Täglich waren die 14-15 Jährigen fast sechs Stunden körperlich aktiv. Abends war daher nur noch ein lockeres Freizeitprogramm in Form eines Dartturniers oder einfach auch mal nur Kino angesagt.

Die Mannschaft hatte sich kürzlich durch einige Neuzugänge aus dem Kölner Bereich verstärkt, weshalb “Teambuilding” ein wichtiger geplanter Aspekt des Events war.

Für den dritten Tag war ein Besuch durch die Mannschaft das B-Jugend-Team der nahe gelegenen HSG Grönegau-Melle angesetzt, deren erfahrener Trainer und ehemamliger Bundesligaspieler Kay Lewinsky in einem gemeinsamen Training noch viele wertvolle Impulse setzen konnte.

Ein kleines Abschlussturnier mit drei Teams, gebildet aus Spielern beider Mannschaften, rundete das Camp gelungen ab.

Teambetreuer und Trainer sind sehr angetan von der Mannschaft, denn in diesen 3 Tagen zeigten unsere Jungs eine tolle Teamdisziplin und vollen Einsatzwillen bis an ihre persönlichen Leistungsgrenzen.

Wir freuen uns auf eine tolle Saison 2019/2020!

von Lars Wegner

Einladung zur außerordentlichen Abteilungsversammlung

Liebe Schwimmerinnen und Schwimmer, liebe Eltern,

am Donnerstag, den 11.07.2019 um 19:00 Uhr findet unsere außerordentliche Abteilungsversammlung im Vereinsheim (Premnitzer Str. 1 53859 Niederkassel-Lülsdorf) statt, zu der wir herzlich einladen.

Unter anderem werden die Vereinsbeiträge des Gesamtvereins überarbeitet und die Abteilungsleitung neu gewählt. Diese und weitere Punkte veröffentlichen wir rechtzeitig auf https://luera1959.de/schwimmen-2/schwimmen-news .

Bis zum 15ten Lebensjahr dürfen Sie für Ihr Kind abstimmen, ab dem 16ten Lebensjahr dürfen die Mitglieder selber abstimmen.

Mit sportlichen Grüßen

Sascha Porten
SpVgg Lülsdorf-Ranzel 1959 e.V.
Schwimmabteilung

SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 5!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) erhaltet ihr in den kommenden Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

Wer schon ungeduldig ist, kann auch gerne schon mal auf unserer neuen Archiv-Seite vorbeischauen.

Viel Spaß beim Lesen!

Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer

Abb. 14 : Handball-Mannschaft des TV Sigambria Lülsdorf aus dem Jahr 1930: Paul Eich, Wilhelm Eich, Josef Stahl,Wilhelm Braschoß, Johann Werner, Peter Reiners, Trainer Willi Herkenrath, unten: Franz Bröhl, Jacob Braschoß, Peter Braschoß. Nicht vom Ball täuschen lassen,der war damals beim Feldhandball so groß.

Der 1943 gefallene Peter Braschoß ist der Gründer einer LüRa-Sportler-Dynastie. Sein Sohn Friedhelm spielte in den 60er-Jahren Fußball, Enkelin Anja war in den 80er-Jahren beste LüRa-Sprinterin und Urenkelin Marie Gürtler ist augenblicklich erfolgreiche LüRa-Stabhochspringerin.

Der Turnverein hatte sich von Anfang an darum gekümmert, dass seine Mitglieder auch schwimmen lernten. Das geht aus einer Notiz der Lülsdorfer Schulchronik aus dem Jahr 1920 hervor, als sich der Schulleiter darüber wundert, dass ein Schüler seiner Schule trotz Mitgliedschaft im Turnverein ertrunken war.  Wahrscheinlich waren viele Lülsdorfer Mitglieder in beiden Vereinen, denn die Namen der Sigambria-Handballer tauchten auch bei den Fußballern der Freya auf.

Abb. 15 : Die Handballermarschieren anläßlich des 2. Stiftungsfestes der Freya am 30.6.1930 über diefestlich geschmückte Uferstraße Richtung Sportplatz „An den Weiden“.

Sportfeste waren damals wirklich noch Feste. Hinter einem Spielmannszug zogen alle Sportler durch die festlich geschmückten Straßen des Dorfes. Turnvereine hatten dann immer ihre Fahnen dabei. Die Handballer spielten bis 1933 erfolgreich in der Kreisklasse A, danach konnte man nichts mehr über sie lesen.

Abb. 16 :  Spielbericht über das Handballspiel des A-Ligisten TV Sigambria Lülsdorf im Bonner General-Anzeiger vom 12.11.1931

Der erste reine Leichtathlet der Freya tauchte am 15.6.1930 bei den Gaumeisterschaften der DJK in Siegburg in den Ergebnislisten auf.Erstaunliche 1,60m im Hochsprung und 28,10m mit dem Diskus brachten den Lülsdorfer SÜRTH jeweils auf den 3. Platz.

Interessant ist eine Regel, die die DJK-Vereine 1932 einführten. Egal ob eine Mannschaft gewonnen oder verloren hatte, konnte bei besonders fairer Spielweise vom DJK-Spielwart 1 Zusatzpunkt („Gutpunkt“) vergeben werden.

Abb. 17 : Die Fußballer von DJK Freya Lülsdorf 1932 auf dem Sportplatz „An den Weiden“, letztmalig mit dem DJK-Emblem auf der Brust

Das Jahr 1933 brachte erhebliche Einschnitte in das Lülsdorfer Sportgeschehen. Mit der Machtübernahme durch Hitler wurde den kirchlichen Organisationen jegliche Einmischung in den Sport verboten und die Vereinsvorstände abgesetzt. Die  Aufgabe der DJK sollten die Spielvereine übernehmen. Aber anders als in Mondorf oder Rheidt gab es in Lülsdorf keinen Spielverein. Was tun? Aus diesen Jahren ist absolut nichts überliefert. Es lässt sich aus Zeitungsberichten nur ansatzweise rekonstruieren, was damals geschehen ist.

Abb. 18 : Abschlusstabelle 1932/33

Die führungslosen Spieler beider Fußballvereine waren auf sich allein gestellt. Das Verbot der Einmischung der Kirche in den Sport bezogen viele Spieler auf sich selbst und hörten deshalb auf. Die übrig gebliebenenRanzeler Fußballer gingen nach  Lülsdorf,wo sich die Freya zunächst einfach dem WSV anschloss, musste aber ganz neu in der untersten Gauklasse anfangen. Jedoch war die Spielerdecke zu dünn, nicht jeder hatte am Wochenende arbeitsfrei. Nach durchwachsenem Frühjahr 1933 scheiterte dieFreya schon im November 33 als Tabellenletzter der Hinserie und wurde nach mehrfachem Nichtantreten sogar vom Meisterschaftsbetrieb ausgeschlossen.

Erfolgreiches Pfingst-turnier bei der Tennis-abteilung der LüRa!

Am Pfingstmontag wurde auf der Anlage der Tennisabteilung in der Markusstraße in Niederkassel-Ranzel das alljährliche Pfingst-turnier ausgetragen.

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und so spielten bei optimalen Bedingungen insgesamt 40 Teilnehmer aller Alters-klassen mit. Gespielt wurde im Doppelmodus, bei dem alle Partner nach beendeter Partie von Martin Petrovic noch einmal neu zugelost wurden.

Durch diese immer wieder neue Auslosung spielten alle, Jung und Alt, Meden- und Hobbyspieler, sowie die neuen Mitglieder mit- und gegeneinander.

Wie auch in den letzten Jahren ging es bei diesem Turnier nicht um den Sieg, sondern um das Miteinander aller Vereinsmitglieder. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und verbrachten einen gelungen-en Tag auf der Anlage.

Zur Stärkung gab es natürlich ein leckeres Grillbuffet, Kaffee und Kuchen und zum Ausklang des gelungenen Tages das eine oder andere kühle Kölsch.

von Andrea Nowak

Gold, Silber und Bronze für LüRa-Leichtathleten

Mit einem kompletten Medaillensatz sind die LüRa-Leichtathleten von den Nordrhein-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach zurückgekommen.

Die größte Überraschung gelang dabei der 14jährigen Stabhochspringerin Sarah Schmitt. Mit einer Bestleistung von 2,60 Meter angereist konnte sie diese nicht nur bestätigen, sondern im wichtigsten Wettkampf des Jahres auch zweimal steigern.

Mit 2,80 Meter, momentan Platz 8 in der deutschen Jahresbestenliste der W 14, konnte sie bei der Siegerehrung die Goldmedaille in Empfang nehmen. Und auf dem Podest war sie nicht alleine; denn auch Liv Röhrdanz stellte als 5. Mit 2,50 Meter ihre Bestleistung ein.

Sarah Schmitt (links) und Liv Röhrdanz nach der Siegerehrung

Sogar drei LüRa-Springerinnen standen in der älteren Jugendklasse auf dem Podest. Katharina Tucke, die 2 Wochen vorher in Aachen schon 3 m gesprungen war, belegte mit 2,95 Meter Platz 3. Auf dem 4. und 6. Platz folgten mit Lisa Seibt und Marie Gürtler zwei Vereinskameradinnen, die mit jeweils 2,65 Meter ebenfalls Bestleistung sprangen.

Die Silbermedaille schließlich ging an Sprinter Luis Gonzalez-Diaz. Mit einer Bänderdehnung im Knöchel gehandicapt stellte er trotzdem als Vorlauf-Schnellster mit 11,93 Sek. bei Gegenwind einen neuen LüRa-Rekord auf. Wegen der Verletzung war dann der Endlauf nicht ganz so gut.

So knapp endete der 100 m-Endlauf für Luis Gonzalez-Diaz (schwarzes Trikot)

Mit 3 Hundertstel-Sekunden Rückstand belegte er in 12,07 Sek. Platz 2.

von Wolfgang Rehmer

Erfolgreiche LüRa Turnerinnen in der 2. Runde der Turnverbands-meisterschaften!

Am ersten Juni-Wochenende fand in Lohmar-Birk die zweite Runde der Turnverbandsmeisterschaften im Einzel statt.

Hierfür hatten sich in der ersten Runde acht LüRa-Mädchen qualifiziert. Die jüngste LüRa-Turnerin an dem Tag war Luisa-Charlotte Kesting in der Wettkampfklasse 2008/2009, die den den 34. Platz belegte.

In der Wettkampfklasse 2004/2005 mussten die Turnerinnen mit viel Pech am Sprung den 41. Platz für Rania Suleiman in Kauf nehmen. Lilly Schuon belegte den 18. Platz und Joana Krawczyk landete auf Platz 15.

Bei den größeren Turnerinnen in den Jahrgängen 2002/2003 lief leider auch nicht alles so gut wie vorher trainiert.

Sophie Ismailow erreichte Rang 18 und Lara Bellendir erturnte sich den 13. Platz knapp hinter Felicia Sawade, die sich den 11. Platz sichern konnte. Lydia Paraskewopoulos belegte einen tollen 7. Platz in der Wettkampfklasse 2001 und älter.

Mit diesem Wettkampf ging es gleichzeitig auch um die weitere Qualifikation für das Finale der Turnverbandmeisterschaften im Einzel am 07. Juli in Eschweiler.

“Wir möchten Euch allen zu Euren großartigen Leistungen gratulieren und wissen Euren Einsatz sehr zu schätzen”, so die Trainerinnen.

Dies gilt noch einmal besonders für die weiterqualifizierten LüRa-Turnerinnen Felicia Sawade, Lara Bellendir und Lydia Paraskewopoulos, die die LüRa in ihrem Jubiläumsjahr nun auf noch höherer Ebene vertreten werden.

von Aline Haselbauer