PENNY „Förderkorb“ geht in die nächste Runde! Jetzt für die LüRa bis zum 15.09. 1x täglich abstimmen!

Unterstützt uns und die Luftschlosspiraten bei der Abstimmung im PENNY Förderkorb!

Über folgenden Link könnt ihr ab jetzt 1x täglich bis zum 15.09. mit nur einem Klick abstimmen: 

Hier geht es direkt zur Abstimmung!

Wir freuen uns über jede Stimme*!

*ihr könnt über jedes Gerät einzeln abstimmen!

Weitere Infos findet ihr hier:

Zur Pressemeldung:

Mehr als 500 Vereine bewarben sich um Förderpreise in Gesamthöhe von 260.000 Euro.

Seitdem PENNY den Förderkorb vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat, wurden Fördergelder in Höhe von 700.000 Euro an Vereine ausgeschüttet, die sich in der Kinder- und Jugendförderung engagieren.

In diesem Jahr haben sich 512 Vereine (2018: 450) um einen der insgesamt 108 regionalen Förderkorb-Preise in Höhe von je 2.222,22 Euro beworben.

Aus allen Einsendungen wählte eine unabhängige Jury zunächst die drei Gewinner-Vereine jeder Nachbarschaftsregion aus. Für jedes der bundesweit 36 Trios beginnt nun am Montag (12.8.) die Votingphase.

Während des Abstimmungszeitraums, der bis zum 15. September läuft, entscheidet sich, welcher Verein im kommenden Jahr zusätzlich Nutznießer des sogenannten Förderpenny wird.

Dabei spenden die PENNY-Kunden an der Kasse bequem für den jeweiligen lokalen Verein, sobald sie beim Bezahlen „stimmt so“ sagen. Automatisch wird dann der Betrag des Kassenbons auf die nächsten vollen 10 Cent aufgerundet.

Die in jeder der 36 Nachbarschaft-Regionen jeweils drei nominierten Projekte werden im PENNY-Markt und im Internet (www.foerderkorb.penny.de) vorgestellt.

Während der Abstimmungsphase veröffentlicht PENNY tagesaktuell, wie viele Stimmen das jeweilige Projekt hat.

Am 19. November wird es erneut spannend: Denn dann verkündet die Jury im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in Köln, wer von den 108 nominierten Vereinen die Gewinner der drei Bundespreise in Höhe von 7.500 und 5.000 Euro und 2.500 Euro sind.

In diesem Jahr verteilt PENNY im Rahmen des Förderkorb-Projekts damit insgesamt Fördergelder in Höhe von 260.000 Euro.

SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 7!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) erhaltet ihr in den kommenden Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

Wer schon ungeduldig ist, kann auch gerne schon mal auf unserer neuen Archiv-Seite vorbeischauen.

Viel Spaß beim Lesen!

Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer

Eins jedoch ist sicher, nach gutem Beginn 1937 häuften sich wieder Begegnungen, bei denen die Freya trotz guter Spieler einfach nicht antreten konnte. Schon Anfang 1939, also weit vor Beginn des 2. Weltkriegs, tauchte die Freya in keiner Berichterstattung mehr auf. Es gab zwar noch einige Jugendliche, die dem Ball nachliefen, aber ab Ende des Jahres nicht mehr aufdem Sportplatz an der Feldmühle. Dort wurden zum Schutz des Werksgeländes Flak-Geschütze aufgebaut. Da der größte Teil der Mitglieder an der Front war, es natürlich auch wichtigere Probleme zu lösen galt als das Fußballspielen, löste sich Freya Lülsdorf endgültig auf. Lediglich in Rheidt und Mondorf gab es noch genügend Spieler, um sich anfangs an den sog. Kriegs-Meisterschaften zu beteiligen.

Abb. 23 : Einladung zur Gründungsversammlung des SV Ranzel-Kolonie am 30.11.1945
Abb. 24 : Tabelle aus dem Mitteilungsblatt „Sport im Siegkreis“ vom 30.03.1948; 1 Jahr später stieg Ranzel als Tabellen-Zweiter in die 1. Kreisklasse auf.

Nach Ende des Krieges kam der Sport nur ganz langsam wiederauf die Füße. Das Versammlungsverbot durch die Britische Besatzungsmacht und die Überprüfung jedes Einzelnen auf seine Nazi-Vergangenheit verhinderte zunächst die Wiederaufnahme des Sports. Aber schon am 30.11.1945 erfolgte in der Gastwirtschaft Wenz in Ranzel die Neugründung des SV Ranzel-Kolonie. Einer der ersten Vorsitzenden war wieder Rudi CHITIL, der schon 1920 die Freya Lülsdorf gegründet hatte. Erst 1948 meldete die Gemeinde-Verwaltung der britischen Besatzungs-Behörde der Gründung der „RaKo“. Sie  spielte trotzdem schon ab 1946 in der 2. Kreisklasse, ab 1949 sogar in der 1. Kreisklasse, bissie sich aufgrund zu weniger Spieler im September 1952 aus dem WSV abmeldete. Ihren Platz an der Feldmühle musste sie erst mühsam herrichten, denn während der Kriegsjahre waren auf ihm Baracken errichtet worden, und die noch vorhandenen Laufgräben mussten erst zugeschüttet werden. Trainer von „RaKo“ war der inZündorf wohnende spätere Nationalspieler des 1. FC Köln Jupp Röhrig. Es wird berichtet, daß er als Honorar häufig mit einem Körbchen Erdbeeren zufrieden sein musste.

Bis 1957 wurde der Platz noch von der Schuljugend genutzt.Als es aber zu einem Störfall im Werk kam und Chlor austrat, wurde das der Werksleitung zu heikel. Sie kündigte den Pachtvertrag mit der Gemeinde. In der Folge mühten sich Stadt und interessierte Bürger aus Lülsdorf und Ranzel darum, einen geeigneten Standort für einen neuen Sportplatz zu finden.

Abb 25 : in weißen Trikots der SV Ranzel-Kolonie bei einem Freundschaftsspiel 1950 gegen Preußen Dellbrück. Es spielten : Fritz Palm, Büsch, Peter Felder, Roth, Peter Brehm, Eugen Nuber,Weiter, K. Seifert, Kurt Watty, W. Laufenberg und F. Kurth