3. Lindlarer Sprintertag

Erfolgreicher Start der Schwimmer in Lindlar

Nach der Sommerpause starteten am vergangenen Wochenende 27 aktive Schwimmer und Schwimmerinnen aus zwei Fortgeschrittenen Mannschaften zusammen mit der Nachwuchs- und der Wettkampfmannschaft erfolgreich in die neue Schwimmsaison beim 3. Lindlarer Sprintertag. 121 mal sind unserer 27 Schwimmer gestartet und erreichten am Ende des Tages viele neue Bestzeiten und 22 mal einen ersten Platz, 10 mal einen Zweiten, 20 mal einen dritten Platz und noch 10 mal einen erfolgreichen 4. Platz. Für einige Schwimmer aus den Nachwuchsmannschaften war es der erste Wettkampf außerhalb von Niederkassel. Sie haben ihre Feuertaufe erfolgreich gemeistert. Herzlichen Glückwunsch. In den 4 mal 50 Meterstaffeln Freistil und Lagen erreichten jeweils die 1. Mannschaft mit Torben Stepan, Andreas Klein, Nils Kleser , Fabrice und Marcel Moranc jeweils einen erfolgreichen 2. Platz und holten damit 2 neue Pokale nach Lülsdorf. In der Einzelwertung erreichte Anne Luca Simonis mit ihren 4 mal 50 Meter Starts in den Disziplinen Schmetterling, Rücken, Freistil und Brust plus 100m Lagen den ersten Platz mit 1807 Punkten. Andreas Klein erreichte den 3. Platz in der Sprinterwertung mit 1683 Punkten.

Einen herzlichen Dank an die Trainer, ohne die so ein erfolgreicher Tag nicht möglich wäre. Weiter geht es für die Schwimmer bei den SBM Kurzbahnmeisterschaften in Bonn.

SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 8!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) habt ihr in den vergangen Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa erhalten! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

Viel Spaß beim Lesen des letzten Teils!

Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer

Anders als vor dem Weltkrieg hatten die Fußball-Vereine in der spiellosen Sommerzeit keine Leichtathletik mehr betrieben. Diese Aufgabe übernahmen ab den 50er-Jahren die Volksschulen, eingeleitet durch die erstmals 1951 eingeführten Bundesjugendspiele. Im Mai 1954 war die 32jährige Martha ERDMANN als Lehrerin an die Volksschule Lülsdorf versetzt worden, drei Jahre später folgte ihr der 33jährige Helmut LOOS, beide sehr interessierte Sportler.

Abb. 26 : aus der Schulchronik der Volksschule Ranzel von 1961 : Übergabe des Wanderpreises des Amtes Niederkassel an Hedi Roth von der Volksschule Ranzel. Mit Waltraud Timmer taucht erstmals in der Lülsdorfer Sportgeschichte ein Mädchen in der Berichterstattung auf.

Seit Ende der 50er-Jahre fanden initiiert durch die Gemeinde regelmäßig Schulmeisterschaften um die Wanderplakette des Amtes Niederkassel statt, die trotz noch fehlenden Sportplatzes 1961 von der Volksschule Ranzel,1962 von der Volksschule Lülsdorf gewonnen wurden.

Die Volksschule Lülsdorf hatte zum Training immer noch die Weitsprunggrube auf dem Schulhof. Wie unser Ex-Bürgermeister Walter Esser sich erinnert fanden Sprint und Wurf auf der noch ungeteerten, von Schlaglöchern übersäten Kirchstraße statt. Die Volksschule Ranzel musste, nachdem der Sportplatz an der Feldmühle gesperrt war, den Acker auf der anderen Straßenseite nutzen, auf dem jetzt die Turnhalle steht.

Um den Fußball wieder zu reaktivieren, gelang es der Gemeinde 1959, das Grundstück des jetzigen LüRa-Platzes zu kaufen. Das war aber ein Acker, und der musste erst mühsam hergerichtet werden. Frohenmuts wurde trotzdem sofort unter Federführung von Helmut Loos die LüRa gegründet, aber zunächst nur mit der Fußball-Abteilung. Die ehemaligen Fußballer der „RaKo“, die noch in benachbarten Vereinen spielten, bildeten das Grundgerüst. Spieler für 2 Mannschaften waren schnell zusammengekommen. Da aber bis zur Fertigstellung des Fußballplatzes zunächst nur der notdürftig hergerichtete Acker, auf dem heute die Shell-Tankstelle steht, als Trainingsplatz zur Verfügung stand, fand man nur schwer Gegner, so dass es wenig Sinn machte, Spielsysteme einzustudieren. Es wird überliefert, dass deshalb anfangs die 1. und die 2. Mannschaft nach der alphabetischen Reihenfolge aufgestellt wurden und gegeneinander spielten.

Abb. 27 : Sportplatz Lülsdorf kurz nach der Einweihung 1962, der Sandhügel rechts neben dem Tor ist die Hochsprunganlage, die Laufbahn hatte 6 statt heute 4 Bahnen

Schon ab Ende 1959 nahm die LüRa an den Meisterschaftsspielen teil, wobei man als 2. der 3. Kreisklasse mit einem Torverhältnis von 73 : 26 den Aufstieg ganz knapp verpasste.

Die oben genannten Schulerfolge sowie der Bau des Lülsdorfer Sportplatzes, damals mit der besten Laufbahn und nach der Sportschule Hennef zweiten 400 m-Bahn des Siegkreises, waren ausschlaggebend dafür, dass die LüRa nach der Fußball-Abteilung 1963 auch eine Leichtathletik-Abteilung gründete.

Abb. 28 : Protokoll der Gründungsversammlung der LüRa vom 24. Januar 1959

LüRaCup 2019 – Ein tolles Handballfest

Samstag, 31.8.2019, 14.00 Uhr. Auf die Minute pünktlich eröffnet Bürgermeister Stephan Vehreschild das erste eigene Handballturnier der Handballabteilung der LüRa.

Per „Anpfiff“ von der Tribüne gab er das Startsignal zum Beginn der ersten Partie im C-Jugendturnier SpVgg LüRa gegen den TV Jahn Wahn.

Aus Anlass des 60-Jahres-Jubiläums der LüRa hatte die Handballabteilung zum Turnier geladen. Herren- und Jugendmannschaften aus Meerbusch, Opladen, Waldbröl, Frielingsdorf, Nümbrecht, Köln-Wahn, Siegburg, Wahlscheid, Meckenheim und auch Gummersbach waren der Einladung gefolgt. Zusammen mit den LüRa-Teams entwickelten sich teilweise sehr spannende Turnierduelle, in denen die Mannschaften meistenteils auf gleichem Leistungsniveau agierten.

Sieger in der C-Jugend

Sieger im ersten Turnier der männlichen C-Jugend wurde unser nächster Handballnachbar vom TV Jahn Wahn, gefolgt von unseren LüRa-Jungs auf dem 2. Platz.

Noch spannender ging es im anschließenden Herrenturnier zu. Nach der Vorrunde waren tatsächlich alle Teams punktgleich und lediglich die Tordifferenz entschied über den Einzug in die Hauptrunde. Unseren 2.Herren schafften es in das Spiel um Platz 3 und konnten hier durch ein spektakuläres Freiwurftor in der letzten Spielsekunde den Gegner aus Merl noch in ein 7-Meter-Werfen zwingen. Hier hatten dann jedoch die Meckenheimer die glücklichere Hand und holten den bronzefarbenen Pokal. Am Ende war die Mannschaft des CVJM Waldbröl II das stärkste Team und holte somit den goldenen LüRaCup in‘s Oberbergische. Platz 2 ging an CVJM Waldbröl I.

Spannende Jugenturniere am Sonntag

Am Sonntag und somit 2. Turniertag standen noch 3 weitere Jugendturniere an. Sieger hier wurden die E-Jugend des Siegburger TV, gefolgt vom TV Wahlscheid Platz 2 und der LüRa E-Jugend auf Platz 3. Im Turnier der wD gewannen die Mädchen des TV Jahn Wahn, der Silberpokal ging an den Siegburger TV, Platz 3 wurde vom SV Frielingsdorf belegt. Den Turnierabschluss machte die männliche D-Jugend. Erfolgreichstes Team war hier der SSV Nümbrecht. Unsere eigenen Jungs der mD legten ein tolles Turnier hin und holten den 2.Platz, gefolgt vom TuS 82 Opladen.

Rund um den Sport offerierten die Mitglieder der Handball-abteilung ihren Gästen und Angehörigen ein sehenswertes kulinarisches Angebot, welches auch gerne angenommen wurde.

Insgesamt war das Turnier eine tolle Werbung für diesen Sport und ein gelungenes Handballfest.

LW

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Zur Pressemeldung:

Mehr als 500 Vereine bewarben sich um Förderpreise in Gesamthöhe von 260.000 Euro.

Seitdem PENNY den Förderkorb vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat, wurden Fördergelder in Höhe von 700.000 Euro an Vereine ausgeschüttet, die sich in der Kinder- und Jugendförderung engagieren.

In diesem Jahr haben sich 512 Vereine (2018: 450) um einen der insgesamt 108 regionalen Förderkorb-Preise in Höhe von je 2.222,22 Euro beworben.

Aus allen Einsendungen wählte eine unabhängige Jury zunächst die drei Gewinner-Vereine jeder Nachbarschaftsregion aus. Für jedes der bundesweit 36 Trios beginnt nun am Montag (12.8.) die Votingphase.

Während des Abstimmungszeitraums, der bis zum 15. September läuft, entscheidet sich, welcher Verein im kommenden Jahr zusätzlich Nutznießer des sogenannten Förderpenny wird.

Dabei spenden die PENNY-Kunden an der Kasse bequem für den jeweiligen lokalen Verein, sobald sie beim Bezahlen „stimmt so“ sagen. Automatisch wird dann der Betrag des Kassenbons auf die nächsten vollen 10 Cent aufgerundet.

Die in jeder der 36 Nachbarschaft-Regionen jeweils drei nominierten Projekte werden im PENNY-Markt und im Internet (www.foerderkorb.penny.de) vorgestellt.

Während der Abstimmungsphase veröffentlicht PENNY tagesaktuell, wie viele Stimmen das jeweilige Projekt hat.

Am 19. November wird es erneut spannend: Denn dann verkündet die Jury im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in Köln, wer von den 108 nominierten Vereinen die Gewinner der drei Bundespreise in Höhe von 7.500 und 5.000 Euro und 2.500 Euro sind.

In diesem Jahr verteilt PENNY im Rahmen des Förderkorb-Projekts damit insgesamt Fördergelder in Höhe von 260.000 Euro.