Alle Beiträge von Pascal Schreiter

Positives Saisonfazit der LüRa-Volleyballer: Schöne Spiele, wachsende Sportfamilie, neue Ziele!

Die Kulisse war großartig – zum Relegations-Heimspiel um den Platz in der Bezirksliga kamen LüRa-Volleyballer aus allen Mannschaften, um das Damenteam zu unterstützen – mit Anfeuerungsplakat, Gesängen und Klatschpappen.

LüRa-Damen: An der Bezirksliga geschnuppert – hungrig in die nächste Saison

Die Fans sahen einen nervösen Beginn mit ersten Satzverlust (16:25) der Heimdamen gegen den MTV Köln V, doch im zweiten Satz hatte die LüRa beim Spielstand von 21:18 die Chance, das Spiel zu drehen. Der MTV kämpfte sich zurück ins Spiel und entschied diese Schlüsselphase knapp mit 25:21 und den 3. Satz mit 25:18 zum 3:0-Erfolg für sich. In den insgesamt drei Relegationsspielen um den Bezirksligaplatz setzte sich letztlich der potentielle Absteiger TV Stotzheim mit zwei Erfolgen gegen LüRa und MTV Köln V durch.

Trotzdem können die Volleyballerinnen auf die Saison 2018/2019 stolz sein – Platz 2 nach 13 Siegen in 14 Spielen in der Bezirksklasse 4 Frauen. Das Ziel Aufstieg in der kommenden Saison ist ausgegeben. Für Nachwuchs in der Volleyballabteilung wird strategisch gesorgt, wie das Trainerteam Kriegbaum-Keim/Gnedler augenzwinkernd bemerkte. „Leider müssen wir vorerst auf eine Punktegarantin verzichten – allerdings aus dem schönsten Grund: sie wird Ende des Jahres eine kleine Volleyballerin zur Welt bringen.“

LüRa Hobby Mixed I: Erfolgreiches Saisonfinale

Zum Abschluss der Spielrunde war die Hobby Mixed-Mannschaft I der SpVgg Lülsdorf-Ranzel beim FC Spich zu Gast. In einem ungefährdeten Spiel setzte sich die spielerische und technische Überlegenheit der SpVgg schnell durch: Mit 3:0 Sätzen (25:9/25:12/25:9) gingen die Punkte auf das LüRa-Konto. Damit schließt die LüRa Mixed-Mannschaft die Saison als Tabellendritter von 7 Teams in der BFS-Rheinland Mixed Kreisklasse ab.

LüRa Hobby Mixed II: Junges Team mit viel Perspektive

Das neueste Team der Volleyballabteilung sammelte erste Spielerfahrungen in der Saison 2018/19. Mit einem leidenschaftlichen 3:1-Erfolg (20:25; 25:16; 25:22; 25:19) im letzten Spiel gegen TV Hangelar III gelang der zweite Saisonsieg und die Neulinge konnten die rote Laterne in der Abschlusstabelle an den FC Spich abgeben.

Viel Lob kam während der Spielsaison von gegnerischen Mannschaften: Die in der Regel doppelt so alten Volleyballer freuen sich mit der LüRa über das jugendliche Mixed Team – ein positiver Gegentrend zur rückläufigen Entwicklung im BFS- (Breiten- und Freizeitsport) Volleyball des Rhein-Sieg-Kreises, der die abnehmende Zahl aktiver Volleyballer bedauert.

So nahmen in der abgelaufenen Saison nur noch 38 Mannschaften (26 Mixed, 11 Herren, 1 Damenteam) aus 25 Vereinen am Spielbetrieb im Kreis teil; vor 10 Jahren waren es noch 49 Teams aus 27 Vereinen. Auch deshalb freut sich die SpVgg Lülsdorf-Ranzel für die kommende Spielsaison wieder mit allen drei Mannschaften an den Start gehen zu können und die Punktejagd fortzusetzen.

von Antje Kriegbaum-Keim

LüRa-Schwimmer mischt die Leichtathletik-Szene auf!

Überraschend stark präsentierte sich der 14jährige LüRa-Schwimmer Luis Gonzalez Diaz bei den Leichtathletik-Regionsmeisterschaften, einem Zusammenschluss der Meisterschaften der bisherigen Kreise Bonn/Rhein-Sieg, Köln/Rhein-Erft sowie Leverkusen/Kreis Oberberg, in Troisdorf. Einmal in der Woche nimmt er zusätzlich zum Schwimmtraining am Training der Leichtathleten teil und hat sein Sprinttalent in der Vergangenheit schon gezeigt. Dass er aber in 12,02 Sekunden die beiden stärker eingeschätzten Sprinter aus Köln schlagen und damit Regionsmeister werden konnte, war doch für alle überraschend. Mit der im Endlauf bei nasskaltem Wetter erreichten Zeit verbesserte er gleichzeitig den 40 (!) Jahre alten Vereinsrekord um 2/100 sec.

Aber das war nicht der einzige Regions-Titel der LüRa. Nachdem die Stabhochsprung-Titelverteidigerin Sarah Schmitt am Samstag im Hürden-Finale gestürzt war und am Sonntag nicht antreten konnte, sprang ihre Vereinskameradin Liv Röhrdanz für sie in die Bresche. Sie steigerte im Wettkampf der 14jährigen Mädchen 2mal ihre Bestleistung, übersprang 2,50 Meter und qualifizierte sich wie Luis nicht nur für die Landesmeisterschaften am 1. Juni in Mönchengladbach, sondern auch für die 3 Wochen später in Duisburg ausgetragenen Westdeutschen Meisterschaften.

Titel Nr. 3 ging bei der weiblichen Jugend U18 an Marie Gürtler, die beim Einspringen vor dem Absprung ausgerutscht war und die deshalb, nachdem der Titel feststand, nach übersprungenen 2,40 Meter auf eine Fortsetzung des Wettkampfs verzichtete. Mit den Plätzen 2 für Katharina Tucke und 3 für Lisa Seibt war auch die weibliche Jugend U20 sehr erfolgreich. Hinter der momentan die deutsche Bestenliste anführenden Kölnerin Katharina Camminady steigerte sich Katharina Tucke auf 3,00 Meter, während für Lisa Seibt nach 2,50 Meter Schluss war.

Aber auch 2 Niederkasseler Leichtathleten, die für die Troisdorfer LG starten, waren erfolgreich. Bei den 13jährigen Mädchen siegte im Kugelstoßen Lara Sauermann aus Ranzel mit 9,22 m, während sie im Hochsprung mit 1,46 m Regions-Vizemeisterin wurde. Ebenfalls Platz 2 im Hochsprung der 12jährigen belegte Justus Tantow aus Rheidt.

Weitere Lülsdorfer Ergebnisse :

Weibliche Jugend U18 : 100 Meter Hürden: 9. Paulina Seinfeld 18,42 Sekunden

Männliche Jugend U18 : 100 Meter Kevin Jacoby 12,18 Sekunden, 200 Meter Platz 9 in 25,18 Sekunden

Weibliche Jugend W14 : 8. Sarah Schmitt 4,47 Meter

von Wolfgang Rehmer

SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 4!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) erhaltet ihr in den kommenden Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

Wer schon ungeduldig ist, kann auch gerne schon mal auf unserer neuen Archiv-Seite vorbeischauen.

Viel Spaß beim Lesen!

Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer

Diese Konkurrenz und die zu dünne Spielerdecke sorgten dafür, dass sich die Freya schon im September 1922 wieder auflöste. Der neue Ranzeler Verein hatte den klangvollen Namen DJK Ranzlede Ranzel, abgeleitet  von Ransleithe, dem mittelalterlichen Namen von Ranzel.

Abb. 8 : Fußballspiel der DJK Ranzlede Ranzel 1928 auf dem Grondal’schen Ziegelfeld

Gespielt wurde anfangs auf einem „Ziegelfeld“ genannten Stück Land des Bauern Grondal in Richtung Zündorf. Nach Auflösung der Freya übernahm Ranzel dann den Fußballplatz an der Feldmühle, der noch bis 1957 genutzt wurde.

Abb. 9 : Die Feldmühle im Jahr 1932, ganz links erkennt man den Fußball-Platz, rechts neben der Hütte steht ein Fußballtor, rechts neben dem Platz erkennt man Weitsprunggrube und Anlaufbahn. Unten rechts ist heute Tor 1, die Hauptstraße zwischen Niederkassel und Lülsdorf verläuft noch am Rhein

In den nächsten Jahren wurde also in Lülsdorf geturnt sowie Leichtathletik betrieben und in Ranzel Fußball gespielt. Als dann die Turner aus Lülsdorf 1929 auch noch mit dem Handball-Spielen begannen, dazu ein eigener Spielplatz hergerichtet werden musste, waren auch für das Fußballspielen die Voraussetzungen wieder da. Deshalb wurde die Freya reaktiviert, die sich aber diesmal der DJK anschloss und Pfarrer Dr. Koch als Vorsitzenden wählte.

Abb. 10 : Artikel aus derDeutschen Reichszeitung vom 25.06.1929

Der 1929 eingeweihte Lülsdorfer Sportplatz lag „An den Weiden“, da wo jetzt das Retentionsbecken beginnt. Bis Anfang der 60er-Jahre wurde er noch als Bolzplatz genutzt. Im Jahr 1930 hatten Lülsdorf und Ranzel zusammen knapp über 1000 Einwohner, aber 3 Sportvereine. Die Fußballer der DJKRanzlede Ranzel spielten sogar in der Gauklasse der Deutschen Jugendkraft.

Abb. 11 : Spielpaarungen der DJK vom 28.09.1929
Abb. 12 : Freya Lülsdorf gegen Unitas Troisdorf, Spielbericht im General-Anzeiger vom 26.02.1930
Abb. 13 : Fußball-Mannschaft der DJK Ranzlede Ranzel aus dem Jahr 1930, man beachte das DJK-Emblem auf den Trikots. Namentlich bekannt sind nur noch Paul Klein und Johann Schleifer (oben 2. und 3. von rechts) sowie Michael Felder (unten Mitte) und Franz Kurth (unten rechts)

Neben der Ausübung von Fußball, Handball, Turnen und Leichtathletik wurde auch geschwommen; denn Josef STAHL, Vater von Christel Engels, der wir die Fotos zu verdanken haben, belegte 1930 bei den Bezirks-Meisterschaften in Eitorf den 3. Platz im Neunkampf. Und der Neunkampf bestand aus Pferdsprung, Barrenturnen, Reckturnen, 100m-Lauf, Weitsprung,Kugelstoßen, 100m-Schwimmen, Streckentauchen und Sprung vom 3m-Brett. Geschwommen wurde im Rhein, aber wahrscheinlich in Niederkassel, weil in Lülsdorf die Strömung zu stark ist.

SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 3!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) erhaltet ihr in den kommenden Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

Wer schon ungeduldig ist, kann auch gerne schon mal auf unserer neuen Archiv-Seite vorbeischauen.

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Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer


Abb. 4 : Mitglieder des Turnvereins Sigambria Lülsdorf im Jahr 1920 zusammen mit Troisdorfer Turnerinnen, oben 3. von links Linnartz, 5. Theo Schütz, rechts Josef Eich,Mitte 2. von links Franz Eich, 4. Willi Eich, unten 2.v. links Rudi Chitil, 2. von rechts Bertram, rechts Paul Orth

Wettkämpfe um des Siegens willen waren bis Mitte der 30er-Jahre verboten. Eine vorher festgelegte Leistung musste überboten werden, alle die diese Leistung erreichten waren Sieger. Eine der häufigsten volkstümlichen Übungen der ersten Jahre waren Sprünge mit dem Stab, so dass nicht ausgeschlossen ist, dass es in Lülsdorf schon vor 100 Jahren Stabhochspringer gab, die natürlich mit einem Eschenstab sprangen und auf der ebenen Wiese landeten.

In der Zeit nach dem 1. Weltkrieg wurde dann der Burgkeller von den britischen Besatzungssoldaten konfisziert und als Lagerhalle benutzt. Deshalb verlagerten die Lülsdorfer Turner ihr Training in den nahe gelegenen Tanzsaal der Gaststätte Bröhl an der Uferstraße.

Abb. 5 : Der Tanzsaal der Gaststätte Bröhl an der Uferstraße im Jahr 1924, die 2. Lülsdorfer Turnhalle
Abb. 6 : So muss man sich die Einrichtung des Bröhl’schen Tanzsaales 1924 vorstellen; Tische und Stühle waren im vorderen Bereich gestapelt und wurden bei Bedarf aufgestellt.

In der Mitte der 20er-Jahre waren es hauptsächlich die Brüder Josef und Franz EICH, die über die Grenzen Lülsdorfs hinaus bekannt waren.


Abb. 7 :  Turnriege von Sigambria Lülsdorf von 1926 mit einem Vorturner aus Wesseling, Theo Schütz, Linnartz, Bertram, Josef Eich, Franz Eich; auch Leichtathletik musste in den Turnvereinen in langer Hose gemacht werden

Wettkämpfe, in denen ein Bester gesucht wurde, waren in den Statuten der Turnvereine nicht vorgesehen. Deshalb taten sich die Turnvereine anfangs schwer, Fußball oder Handball als Meisterschaftssport spielen zu lassen. Die britischen Besatzungssoldaten hatten aber nach dem ersten Weltkrieg das Fußballspielen mitgebracht, auch nach Lülsdorf. Und die Jugendlichen wollten das auch spielen, und das taten sie privat auf der Straße.

Rudi CHITIL hatte einige Jahre bei der Hertha in Rheidt Fußball gespielt und gründete deshalb schon 1920 mit nur 12 (!) Aktiven die Freya Lülsdorf, einen reinen Fußballverein.

Als Angestellter bei den Wildermann-Werken, später Feldmühle, erreichte er es, dass der Verein neben dem Werk einen Fußballplatz einrichten durfte, der anfangs auch dem SV Niederkassel zur Verfügung stand.

Aber die Freya hatte es schwer. Lülsdorf hatte damals nur 700 Einwohner, mit dem Turnverein noch einen 2. Verein im Ort, und im benachbarten Ranzel bahnte sich die Gründung eines Sportvereins an, der sich aber in der Deutschen Jugend-Kraft organisieren wollte. Die DJK war wesentlich besser organisiert als der Fußball-Verband.

Einladung zur Abteilungs-versammlung der Turnabteilung! Update!

Liebe Mitglieder der Turnabteilung,

hiermit möchten wir Euch zur Abteilungsversammlung am Dienstag, den 04. Juni 2019 im Vereinsheim einladen.

Die Versammlung beginnt um 19:30 Uhr.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

  1. Begrüßung, Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 30. Mai 2017, Ernennung eines Protokollführers, Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Bericht der Abteilungsleitung
  3. Bericht zur finanziellen Situation der Abteilung
  4. Wahl eines Wahlleiters und Entlastung der Abteilungsleitung
  5. Neuwahlen der Abteilungsleitung
  6. Neugestaltung der Vereinsbeiträge und Abteilungsbeiträge
  7. Termine
  8. Sonstiges

Über zahlreiches Erscheinen freuen sich

Barbara Wagner und Jasmin Sollich

16 SchwimmerInnen starten bei den Mittelrhein-meisterschaften in Duisburg!

Am vergangenen Wochenende haben 10 Schwimmer und 6 Schwimmerinnen der Nachwuchs- und der Wettkampfmannschaft an den Mittelrhein-Meisterschaften in Duisburg teilgenommen.

Für viele Aktive eine ganz neue Erfahrung sich mit über 600 Schwimmern und Schwimmerinnen an 2 Tagen zu messen. Und dann noch auf einer 50 Meter-Bahn mit 8 Startbahnen.

Es galt die bisher erreichten Zeiten auf den 25-Meter-Bahnen (Kurzbahn), auch auf den 50-Meter-Bahnen (Langbahn) zu erreichen bzw. zu unterbieten, da es Pflichtzeiten zu halten galt. Das haben leider nicht alle geschafft, aber dabei sein ist alles.

Am Ende des Tages haben Theo Kreisel über 100m Brust und Jan Lorry über 200m Brust jeweils eine Silbermedaille erreicht. Zusätzlich haben Jan Lorry, Sven Daniels und Marcel Moranc noch jeweils einmal einen 4. guten Platz erreicht. 

Weiter geht es für beide Mannschaften in diesem Jubiläumsjahr der LüRa mit dem nächsten Wettkampf am 11. und 12. Mai in Dortmund. #60jahrelüra

von Franciska Moranc

Doppel-Sieg für die LüRa beim Pokalturnen in Neunkirchen!

Am Samstag den 06.04.2019 begann für die Leistungsturnerinnen der LüRa das Wettkampfjahr 2019.

Mit insgesamt 18 Turnerinnen machten wir uns auf den Weg nach Neunkirchen um am dortigen Pokalturnen teilzunehmen. Tolle Übungen am Vormittag zeigten unsere Jüngsten im Jahrgang 2012 und jünger, Romy Istas (Platz 9) und Emilia Bomba (Platz 7).

Hervorragende Platzierungen erturnten sich mit dem 5. Platz Liana Bratka und dem 2. Platz Nora Lenz bei 20 Teilnehmerinnen im Jahrgang 2011. Amina Khoogiani landete auf Platz 16 (Jahrgang 2010) und Luna Zimmermann erkämpfte sich den 7. Platz (Jahrgang 2009).

Bei den ältesten Kindern am Vormittag (Jahrgang 2008) hatten wir 4 Teilnehmerinnen, Munja Suleiman auf Rang 14, Emily Korsak (Platz 8) direkt hinter Luisa-Charlotte Kesting auf Platz 7 und Mia Sopka sicherte sich den bronzenen Treppchenplatz.

Kaum war der Vormittag vorbei, ging es auch schon mit unseren größeren Mädels weiter. Tara Gonzalez-Diaz konnte sich bei 27 Teilnehmerinnen in ihrem Jahrgang (2007) einen hervorragenden 5. Platz erturnen. Im Jahrgang 2005 erreichten Elena Ismailow Rang 10 und Rania Suleiman Platz 6.

Die fünf größten Mädels starteten im Jahrgang 2004 und älter (22 Teilnehmerinnen). Sophie Ismailow landete hier auf Platz 13, Lara Bellendir konnte sich Platz 9 sichern und Felicia Sawade verpasste das Treppchen leider knapp (Platz 4).

Svenja Hilger und Lydia Paraskewopoulos machten den Wettkampftag für die LüRa dann perfekt, indem sie nach einem tollen Wettkampf punktgleich zusammen den 1. Platz belegten!

Wir möchten allen Turnerinnen noch einmal herzlich zu ihren tollen Platzierungen gratulieren und freuen uns schon auf die nächsten Wettkämpfe im Jubiläumsjahr der LüRa. #60jahrelüra

Von Aline Haselbauer

Saisonfinale: Tabellenführer geärgert – Relegation erkämpft!

Im letzten Saisonspiel 2018/2019 lieferten die Volleyballdamen der SpVgg Lülsdorf-Ranzel dem Tabellenersten, AVC 93 Köln II, einen großen Kampf mit erfolgreichem Ausgang: Das 3:2-Ergebnis (25:18/25:20/22:25/24:26/15:13) bedeutete den 13. Sieg in 14 Spielen – lediglich im Hinspiel dieser Begegnung hatte das LüRa-Team seine einzige Saisonniederlage hinnehmen müssen.

Vor dem Spiel war bereits klar: AVC 93 Köln steigt auf; LüRa wird ungefährdet die Relegation um den Aufstieg bestreiten.

Ein Spiel um die Ehre – für beide Teams

Satz 1 und 2 entschieden die LüRa-Spielerinnen effizient und konzentriert für sich. Der Kölner Tabellenführer hatte Mühe, dem druckvollen Tempo und variablen Angriffsspiel eigene Punkte entgegen zu setzen. Die LüRa-Abwehr schien zeitweise aus doppelt so vielen Spielerinnen zu bestehen –  es gab kein Durchkommen für den AVC. Im vierten Satz hatte die LüRa sogar einen Matchball zum 3:1, doch AVC bekam Schützenhilfe durch die fragwürdige Rücknahme einer Schiedsrichterentscheidung und rettete sich in den Tiebreak.

In der Verlängerung zeigte sich der größere Wille des LüRa-Teams: Mit 15:13 gelang die Revanche für das Hinspiel – und AVC hatte seine bis dahin makellose Bilanz verloren und musste im letzten Spiel doch noch die erste Niederlage hinnehmen.