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Nichts für schwache Nerven

Letzten Samstag gab es zwar nur 2 Spiele in der Kopernikusarena zu bestaunen, aber die hatten es in sich. Die Partie der D-Jugend musste leider auf kommenden Mittwoch verlegt werden, so dass unsere A-Jugendlichen die Eröffnung des Miniheimspieltages vollziehen durften. Im Anschluss fand das Herrenspiel gegen den HSV Frechen statt. Beide Begegnungen gehörten eindeutig nicht zur Kategorie „Langweilig“.

A-Jugend:

Gegen den TuS Rheindorf wollten sich unseren direkten Nachwuchsathleten für den Herrenbereich messen und hatten sich ihre Aufgabe eigentlich einfacher vorgestellt. Unglücklicherweise war unser Torwart Marten immer noch nicht verfügbar, da nach dem geplanten Schüleraustausch eine ungeplante Krankheit die Fehlzeit verlängerte. Wieder mussten trainierte Feldspieler das ungewohnte Torwartshirt überziehen und versuchen den „Kasten“ so gut wie möglich sauber zu halten. Wirkte das Unterfangen anfänglich etwas unbeholfen, kamen die ausgesuchten Ersatzkeeper Dimitri und Hannes mit zunehmender Spielzeit immer besser zurecht. Trotzdem entwickelte sich ein spannendes Spiel, was vielleicht gerade durch diesen Umstand eine gewisse Ausgeglichenheit herstellte. Immer wieder musste der Angriff ausgleichen was die sich Abwehr an Schwachstellen leistete. Trainer Hofenbitzer leistete in der spannenden Partie wertvolle Unterstützung, nutzte dafür das Kontingent an Auszeiten bis zum Maximum aus und zeigte kontinuierlich seiner Mannschaft die Angriffsmuster des Gegners auf.

Mit 13:13 verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die Pause um nötige Kräfte zu sammeln.

In der 2. Hälfte war durch Ersatztorwartwechsel wieder ein neues Mannschaftsgefüge zu verarbeiten. Deckung und Angriff mussten leicht umgestellt werden, eine Herausforderung für alle. Wieder und wieder wechselte die Führung die Seiten, ein ständiger Schlagabtausch fand statt. Es war ein Kampf und der bereits nervöse Zuschauer fragte sich, wer den wohl am Ende die Nase vorn haben wird. 2 Minuten vor dem Ende der Partie führten die Gäste aus Rheindorf noch mit 2 Toren. Der Trainer gab den LüRa-Jungs in der letzten Auszeit die Devise mit auf den Weg: 2 Tore machen und keins mehr kassieren. Gesagt, getan. Die Jungs hören auf ihren Trainer setzten entsprechend um. Das Heimteam machte den „Sack“ zu und ließ keinen Ball mehr in die eigenen Maschen. 38 sec vor ertönendem Schlusshorn versenkte Jan Schröder den Ball im gegnerischen Netz zur erlösenden Führung. Das Team gelang es nun noch die verbleibende Spielzeit sicher zu überstehen und der Jubel am Ende war eine Mischung aus Erleichterung und Freude.

Fazit: Riesenshow mit vielen feuchten Händen, toller Kampf Jungs!!

LW

Herren:

Am Samstag, den 07.02.26, fand das mit Spannung erwartete Heimspiel der LüRa gegen Frechen III um 15:30 Uhr statt. Nach der Niederlage im Hinspiel war das Ziel klar, die beiden Punkte sollten unbedingt auf dem eigenen Konto verbucht werden.
Der Start verlief verheißungsvoll für die Hausherren. Die LüRa konnte sich schnell mit drei Toren absetzen und erarbeitete sich eine vielversprechende Führung. Doch leider häuften sich die technischen Fehler, und insgesamt zehn Fehlwürfe bis zur Halbzeit sorgten dafür, dass die Freude über die anfängliche Überlegenheit getrübt wurde. Trotz dieser Schwierigkeiten schaffte es das Team, mit einem 14:11 in die Pause zu gehen.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich jedoch ein ähnliches Bild. Trotz der Motivation, das Spiel zu gewinnen, gelang es der LüRa nicht, ihren Spielfluss aufrechtzuerhalten, zahlreiche vergebene Chancen prägten das Geschehen. In der 49. Minute gelang Frechen schließlich erstmals die Führung, und sie ließen sich diese nicht mehr nehmen. Mit einem Endstand von 26:25 mussten die LüRa-Spieler die bittere Erkenntnis hinnehmen, dass die zwei Punkte nach Frechen reisen würden.
Abschließend lässt sich festhalten, dass es sich um ein schwaches Spiel handelte. Zu viele Fehlwürfe und technische Fehler wogen schwer und führten letztlich zur Niederlage. Jetzt gilt es, das Geschehene schnell aus den Köpfen zu bekommen, zur alten Stärke zurückzufinden und im nächsten Spiel eine klare Reaktion zu zeigen.

Für die LüRa heißt es nun: Aufstehen, Krone richten und weitermachen!

HS

Video: Gelungener Spielzug