Sie ist von Anfang an dabei und hat bis heute nicht die Lust am Stabhochspringen verloren. Die Rede ist von Monika Sawade, die schon 1991 in der ersten Gruppe, die mit Stabhochsprung angefangen hat, aktiv war.

Monika Sawade als strahlende 2. Siegerin.

Sie hat den 1. Wettkampf in Lülsdorf mitgemacht, als das Team wegen der fehlenden Anlage auf dem Schulhof des Gymnasiums ein Loch als Einstichkasten gegraben hat und sich mit der damals noch vorhandenen Hochsprungmatte, die seitlich mit Turnmatten abgesichert war, eine primitive Anlage gebaut hatte.

Sie hat den Aufstieg der LüRa-Springerinnen um Sabine Schulte mitgemacht und war selbst eine der ersten 3m-Springerinnen im Landesverband. 3 Meter springt sie heute nicht mehr, aber mit der nicht verlernten Technik schafft sie es immer wieder, sich für die Deutschen Senioren-Meisterschaften fit zu machen.

So auch am vergangenen Wochenende, als sie mit der Silbermedaille in der Altersklasse der über 40jährigen eine der 13 Medaillengewinnerinnen aus dem Rhein-Sieg-Kreis war.

Und sie war nicht die einzige Medaillengewinnerin aus dem Stabhochsprung-Team.

Der Troisdorfer Mathias Hörmann, der zusammen mit den Lülsdorfer Mädchen trainiert, konnte bei den 65jährigen mit immerhin 2,70m ebenfalls eine Bronzemedaille gewinnen.

 

von Wolfgang Rehmer