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SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 8!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) habt ihr in den vergangen Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa erhalten! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

Viel Spaß beim Lesen des letzten Teils!

Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer

Anders als vor dem Weltkrieg hatten die Fußball-Vereine in der spiellosen Sommerzeit keine Leichtathletik mehr betrieben. Diese Aufgabe übernahmen ab den 50er-Jahren die Volksschulen, eingeleitet durch die erstmals 1951 eingeführten Bundesjugendspiele. Im Mai 1954 war die 32jährige Martha ERDMANN als Lehrerin an die Volksschule Lülsdorf versetzt worden, drei Jahre später folgte ihr der 33jährige Helmut LOOS, beide sehr interessierte Sportler.

Abb. 26 : aus der Schulchronik der Volksschule Ranzel von 1961 : Übergabe des Wanderpreises des Amtes Niederkassel an Hedi Roth von der Volksschule Ranzel. Mit Waltraud Timmer taucht erstmals in der Lülsdorfer Sportgeschichte ein Mädchen in der Berichterstattung auf.

Seit Ende der 50er-Jahre fanden initiiert durch die Gemeinde regelmäßig Schulmeisterschaften um die Wanderplakette des Amtes Niederkassel statt, die trotz noch fehlenden Sportplatzes 1961 von der Volksschule Ranzel,1962 von der Volksschule Lülsdorf gewonnen wurden.

Die Volksschule Lülsdorf hatte zum Training immer noch die Weitsprunggrube auf dem Schulhof. Wie unser Ex-Bürgermeister Walter Esser sich erinnert fanden Sprint und Wurf auf der noch ungeteerten, von Schlaglöchern übersäten Kirchstraße statt. Die Volksschule Ranzel musste, nachdem der Sportplatz an der Feldmühle gesperrt war, den Acker auf der anderen Straßenseite nutzen, auf dem jetzt die Turnhalle steht.

Um den Fußball wieder zu reaktivieren, gelang es der Gemeinde 1959, das Grundstück des jetzigen LüRa-Platzes zu kaufen. Das war aber ein Acker, und der musste erst mühsam hergerichtet werden. Frohenmuts wurde trotzdem sofort unter Federführung von Helmut Loos die LüRa gegründet, aber zunächst nur mit der Fußball-Abteilung. Die ehemaligen Fußballer der „RaKo“, die noch in benachbarten Vereinen spielten, bildeten das Grundgerüst. Spieler für 2 Mannschaften waren schnell zusammengekommen. Da aber bis zur Fertigstellung des Fußballplatzes zunächst nur der notdürftig hergerichtete Acker, auf dem heute die Shell-Tankstelle steht, als Trainingsplatz zur Verfügung stand, fand man nur schwer Gegner, so dass es wenig Sinn machte, Spielsysteme einzustudieren. Es wird überliefert, dass deshalb anfangs die 1. und die 2. Mannschaft nach der alphabetischen Reihenfolge aufgestellt wurden und gegeneinander spielten.

Abb. 27 : Sportplatz Lülsdorf kurz nach der Einweihung 1962, der Sandhügel rechts neben dem Tor ist die Hochsprunganlage, die Laufbahn hatte 6 statt heute 4 Bahnen

Schon ab Ende 1959 nahm die LüRa an den Meisterschaftsspielen teil, wobei man als 2. der 3. Kreisklasse mit einem Torverhältnis von 73 : 26 den Aufstieg ganz knapp verpasste.

Die oben genannten Schulerfolge sowie der Bau des Lülsdorfer Sportplatzes, damals mit der besten Laufbahn und nach der Sportschule Hennef zweiten 400 m-Bahn des Siegkreises, waren ausschlaggebend dafür, dass die LüRa nach der Fußball-Abteilung 1963 auch eine Leichtathletik-Abteilung gründete.

Abb. 28 : Protokoll der Gründungsversammlung der LüRa vom 24. Januar 1959

LüRaCup 2019 – Ein tolles Handballfest

Samstag, 31.8.2019, 14.00 Uhr. Auf die Minute pünktlich eröffnet Bürgermeister Stephan Vehreschild das erste eigene Handballturnier der Handballabteilung der LüRa.

Per „Anpfiff“ von der Tribüne gab er das Startsignal zum Beginn der ersten Partie im C-Jugendturnier SpVgg LüRa gegen den TV Jahn Wahn.

Aus Anlass des 60-Jahres-Jubiläums der LüRa hatte die Handballabteilung zum Turnier geladen. Herren- und Jugendmannschaften aus Meerbusch, Opladen, Waldbröl, Frielingsdorf, Nümbrecht, Köln-Wahn, Siegburg, Wahlscheid, Meckenheim und auch Gummersbach waren der Einladung gefolgt. Zusammen mit den LüRa-Teams entwickelten sich teilweise sehr spannende Turnierduelle, in denen die Mannschaften meistenteils auf gleichem Leistungsniveau agierten.

Sieger in der C-Jugend

Sieger im ersten Turnier der männlichen C-Jugend wurde unser nächster Handballnachbar vom TV Jahn Wahn, gefolgt von unseren LüRa-Jungs auf dem 2. Platz.

Noch spannender ging es im anschließenden Herrenturnier zu. Nach der Vorrunde waren tatsächlich alle Teams punktgleich und lediglich die Tordifferenz entschied über den Einzug in die Hauptrunde. Unseren 2.Herren schafften es in das Spiel um Platz 3 und konnten hier durch ein spektakuläres Freiwurftor in der letzten Spielsekunde den Gegner aus Merl noch in ein 7-Meter-Werfen zwingen. Hier hatten dann jedoch die Meckenheimer die glücklichere Hand und holten den bronzefarbenen Pokal. Am Ende war die Mannschaft des CVJM Waldbröl II das stärkste Team und holte somit den goldenen LüRaCup in‘s Oberbergische. Platz 2 ging an CVJM Waldbröl I.

Spannende Jugenturniere am Sonntag

Am Sonntag und somit 2. Turniertag standen noch 3 weitere Jugendturniere an. Sieger hier wurden die E-Jugend des Siegburger TV, gefolgt vom TV Wahlscheid Platz 2 und der LüRa E-Jugend auf Platz 3. Im Turnier der wD gewannen die Mädchen des TV Jahn Wahn, der Silberpokal ging an den Siegburger TV, Platz 3 wurde vom SV Frielingsdorf belegt. Den Turnierabschluss machte die männliche D-Jugend. Erfolgreichstes Team war hier der SSV Nümbrecht. Unsere eigenen Jungs der mD legten ein tolles Turnier hin und holten den 2.Platz, gefolgt vom TuS 82 Opladen.

Rund um den Sport offerierten die Mitglieder der Handball-abteilung ihren Gästen und Angehörigen ein sehenswertes kulinarisches Angebot, welches auch gerne angenommen wurde.

Insgesamt war das Turnier eine tolle Werbung für diesen Sport und ein gelungenes Handballfest.

LW

SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 7!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) erhaltet ihr in den kommenden Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

Wer schon ungeduldig ist, kann auch gerne schon mal auf unserer neuen Archiv-Seite vorbeischauen.

Viel Spaß beim Lesen!

Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer

Eins jedoch ist sicher, nach gutem Beginn 1937 häuften sich wieder Begegnungen, bei denen die Freya trotz guter Spieler einfach nicht antreten konnte. Schon Anfang 1939, also weit vor Beginn des 2. Weltkriegs, tauchte die Freya in keiner Berichterstattung mehr auf. Es gab zwar noch einige Jugendliche, die dem Ball nachliefen, aber ab Ende des Jahres nicht mehr aufdem Sportplatz an der Feldmühle. Dort wurden zum Schutz des Werksgeländes Flak-Geschütze aufgebaut. Da der größte Teil der Mitglieder an der Front war, es natürlich auch wichtigere Probleme zu lösen galt als das Fußballspielen, löste sich Freya Lülsdorf endgültig auf. Lediglich in Rheidt und Mondorf gab es noch genügend Spieler, um sich anfangs an den sog. Kriegs-Meisterschaften zu beteiligen.

Abb. 23 : Einladung zur Gründungsversammlung des SV Ranzel-Kolonie am 30.11.1945
Abb. 24 : Tabelle aus dem Mitteilungsblatt „Sport im Siegkreis“ vom 30.03.1948; 1 Jahr später stieg Ranzel als Tabellen-Zweiter in die 1. Kreisklasse auf.

Nach Ende des Krieges kam der Sport nur ganz langsam wiederauf die Füße. Das Versammlungsverbot durch die Britische Besatzungsmacht und die Überprüfung jedes Einzelnen auf seine Nazi-Vergangenheit verhinderte zunächst die Wiederaufnahme des Sports. Aber schon am 30.11.1945 erfolgte in der Gastwirtschaft Wenz in Ranzel die Neugründung des SV Ranzel-Kolonie. Einer der ersten Vorsitzenden war wieder Rudi CHITIL, der schon 1920 die Freya Lülsdorf gegründet hatte. Erst 1948 meldete die Gemeinde-Verwaltung der britischen Besatzungs-Behörde der Gründung der „RaKo“. Sie  spielte trotzdem schon ab 1946 in der 2. Kreisklasse, ab 1949 sogar in der 1. Kreisklasse, bissie sich aufgrund zu weniger Spieler im September 1952 aus dem WSV abmeldete. Ihren Platz an der Feldmühle musste sie erst mühsam herrichten, denn während der Kriegsjahre waren auf ihm Baracken errichtet worden, und die noch vorhandenen Laufgräben mussten erst zugeschüttet werden. Trainer von „RaKo“ war der inZündorf wohnende spätere Nationalspieler des 1. FC Köln Jupp Röhrig. Es wird berichtet, daß er als Honorar häufig mit einem Körbchen Erdbeeren zufrieden sein musste.

Bis 1957 wurde der Platz noch von der Schuljugend genutzt.Als es aber zu einem Störfall im Werk kam und Chlor austrat, wurde das der Werksleitung zu heikel. Sie kündigte den Pachtvertrag mit der Gemeinde. In der Folge mühten sich Stadt und interessierte Bürger aus Lülsdorf und Ranzel darum, einen geeigneten Standort für einen neuen Sportplatz zu finden.

Abb 25 : in weißen Trikots der SV Ranzel-Kolonie bei einem Freundschaftsspiel 1950 gegen Preußen Dellbrück. Es spielten : Fritz Palm, Büsch, Peter Felder, Roth, Peter Brehm, Eugen Nuber,Weiter, K. Seifert, Kurt Watty, W. Laufenberg und F. Kurth

LüRa-Schimmer beim Freiwasser-schwimmen im Fühlinger See erfolgreich!

Am Samstag, den 13.07.2019 brachen 3 Schwimmerinnen der LüRa (Luisa Nolden, Anne Luca Simonis und Rosanna Simonis) zu Ihrem ersten Freiwasser Wettkampf über 2.500m im Einzel und 3 x 1.250m in der Staffel auf. Begleitet wurden sie durch den routinierten Freiwasser-Schwimmer Dominik Schreiter.

Als Vorbereitung auf diesen Wettkampf, wurden der Massenstart sowie die Orientierung im Freiwasser geübt. Ihr Trainer Uwe Könighorst erzählte ihnen noch ein paar Schauergeschichten über riesige Welse und Hechte, die sich im Fühlinger See pudelwohl fühlen. Dass diese Aussagen nicht zur Beruhigung beitrugen war klar.

Alle fanden sich pünktlich zum Start am Fühlinger See, der mit 21°C wohltemperiert war, ein.

Als erstes stürzte sich Dominik in die Fluten und belegte in seiner Altersklasse den ersten Platz. Kurze Zeit später begann der erste Freiwasser-Wettkampf der Mädels, eingecremt mit Kokosfett.

Die Vorgabe von Uwe war, dass alle wieder gesund angekommen. Dies konnte noch übertroffen werden denn zusätzlich belegte Rosanna in ihrer Altersklasse den zweiten Platz und Anne Luca den dritten Platz in Ihrer Altersklasse.

Kurz darauf startete schon die Staffel bestehend aus Dominik, Rosanna und Anne Luca. Wieder kamen alle gesund ins Ziel.

Für die Schwimmer/innen war der Wettkampf mehr als erfolgreich.

SPORT IN LÜLSDORF UND RANZEL VOR GRÜNDUNG DER LÜRA! TEIL 6!

Liebe Freunde, Mitglieder und Interessierte, in unserem Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre LüRa!) erhaltet ihr in den kommenden Wochen einen interessanten Einblick in die Zeit vor der Gründung der LüRa! 

Unser langjähriger Übungsleiter und Sportwart der Leichtathletik-Abteilung, Wolfgang Rehmer, hat im Rahmen seiner umfangreichen Arbeit für die Niederkasseler Hefte den Sport in Niederkassel in den letzten rund 100 Jahren beleuchtet und dabei eben auch speziell in Lülsdorf und Ranzel.

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Viel Spaß beim Lesen!

Sport in Lülsdorf und Ranzel vor Gründung der LüRa

Von Wolfgang Rehmer

Abb. 19 : Die Fußballer von Freya Lülsdorf 1936, von links H. Dick, W. Herkenrath, F. Kurth (bis 1932 Ranzel), E. Knappstein, R. Roth (vorher Ranzel), P. Bergheim, P. Orth, Chr. Rondorf, J. Wiemer, J. Adolphs. Gegenüber Abb. 17 fehlt das DJK-Emblem auf den Trikots.

1936 wurden dann im Zuge des Gleichschaltungsgesetzes alle Turn- und Sportvereine zum Zwecke der Leistungskonzentrierung gezwungen, sich zusammenzuschließen. Der Turnverein „Sigambria“ schloss sich deshalb mit dem immer noch existierenden Rumpfteam der „Freya“ zusammen und  nahm den Namen FC „Freya“ Lülsdorf“ an. Am 4.April 1936 veranstaltete man erstmals wieder ein Spiel und beteiligte sich ab Oktober wieder am Meisterschaftsbetrieb, anfangs mit den gleichen Problemen wie 1933,aber in der Spielzeit 1937/38 recht erfolgreich in der 2. Kreisklasse. Neue Turnhalle wurde der Tanzsaal der Gaststätte „Alte Post“ gegenüber dem alten Turm, heute umgebaut zu Reihenhäusern.

Abb. 20 : Saal der Gaststätte„Alte Post“ gegenüber dem alten Turm, die 3. Lülsdorfer Turnhalle

Alle benötigten Sportgeräte mussten zentral über das Bürgermeisteramt bestellt werden. Im Stadtarchiv schlummert die unten angehängte Rechnung, die deshalb interessant ist, weil auch 12 Handgranaten bezahlt werden mussten.

Abb. 21 : Rechnung über Sportgeräte aus dem Jahr 1936

Des Rätsels Lösung : Das bis 1933 praktizierte Keulenwerfen war abgelöst worden durch das Werfen mit Übungs-Stiel-Handgranaten.

Mitendscheidend für die Entwicklung des Sports in Lülsdorf und Ranzel waren auch die beiden Volksschulen. Die seit 1910 verpflichtende 3.Sportstunde musste laut ministeriellem Erlass ausschließlich für das volkstümliche Turnen (= Leichtathletik) und den Fußball genutzt werden. Als der Sportunterricht ab 1933 auf 5 Stunden erweitert wurde, mussten auch regelmäßig Reichs-Jugendwettkämpfe durchgeführt werden, so dass eine bisher nicht vorhandene Weitsprunggrube angelegt werden musste. Der Sportplatz an der Feldmühle hatte diese schon lange an der Längsseite, Lülsdorf bekam 1937 eine schuleigene Weitsprunggrube auf dem Schulhof, und zwar links vor der alten Volksschule Richtung Kirche.

Eine weitere Sportart wurde in Lülsdorf ab 1936 betrieben,als sich der Kanuclub Blau-Gelb Lülsdorf gründete. Sein erstes Sportfest im Jahr 1937 auf dem Rhein führte über 1000 m und sah vor allem zahlreiche gekenterte Kajaks.

Ergebnisse und Tabellen der unteren Fußball-Klassen waren in den Tageszeitungen nur selten abgedruckt, so dass der u.a. Bericht schon fast Seltenheitswert hat.

Abb. 22 : Bericht in der mittelrheinischen Landeszeitung vom 28.06.1937, Sülz 07 fusionierte im Jahr 1948 mit dem Kölner BC zum 1. FC Köln

Erfolgreiches 10. LüRa Pokalturnen in Mondorf!

Nicht nur die LüRa feiert dieses Jahr Jubiläum, auch das überaus beliebte LüRa Pokalturnen jährte sich in diesem Jahr bereits zum 10. Mal. Trotz der sommerlichen Temperaturen am Sonntag, den 30.06.2019, fanden sich über 100 motivierte Turnerinnen in der Turnhalle in Mondorf ein.

Das Pokalturnen ist so aufgebaut, dass am Vormittag ein regulärer Vierkampf (Balken, Boden, Sprung und Barren) geturnt wird und sich die jeweils 6 Turnerinnen mit den höchsten Punktzahlen je Gerät für das jeweilige Gerätefinale in Anschluss qualifizieren.

In der jüngsten Wettkampfklasse (2011 und jünger) gab es insgesamt 13 Teilnehmerinnen, wovon beide LüRa-Turnerinnen auf dem Treppchen landeten, Liana Bratka auf Platz 3 und Nora Lenz auf Platz 1. Darauf folgte der Jahrgang 2010, hier belegte Amina Khoogiani bei 18 Teilnehmerinnen Platz 10. Unsere beiden Turnerinnen im Jahrgang 2009 waren Lena Giesbers (Rang 7) und Luna Zimmermann (Rang 5), bei ebenfalls 18 gestarteten Mädchen. Im Jahrgang 2008 gab es 17 Teilnehmerinnen, hier belegte Munja Suleiman Platz 11, Milena Krawczyk Platz 9, direkt hinter Emily Korsak auf Platz 8 und Mia Sopka erturnte sich den 5. Platz. Tara Gonzalez Diaz konnte sich als unsere einzige Turnerin im Jahrgang 2007 gegen alle 10 Konkurrentinnen durchsetzen und erreichte einen hervorragenden 1. Platz.

Nur 5 Mädchen traten im Jahrgang 2006 an, hier gelang Nina Kirschbaum ein toller 2. Platz. In der Wettkampfklasse 2004/2005 belegte Rania Suleiman Rang 9, Joana Krawczyk Rang 5 und Lilly Schuon verpasste das Treppchen leider knapp auf Platz 4.

Bei 9 Teilnehmerinnen erreichte Lara Bellendir Platz 4, Sophie Ismailow landete direkt davor auf Rang 3 und Felicia Sawade gelang der Sieg in ihrer Wettkampfklasse (2002/2003). In der ältesten Wettkampfklasse des Tages, 2001 und älter, gab es an diesem Wettkampf lediglich zwei Turnerinnern und Hannah Bürgel konnte sich hier den 1. Platz sichern.

In den jeweiligen Gerätefinalen konnten wir die folgenden Pokale entgegennehmen:

Nora Lenz (Sprung, Balken), Mia Sopka (Sprung), Tara Gonzalez Diaz (Boden, Sprung, Barren), Nina Kirschbaum (Sprung), Lara Bellendir (Sprung), Felicia Sawade (Barren, Balken, Boden), Hannah Bürgel (Balken, Boden).

Wir gratulieren allen Turnerinnen zu Ihren tollen Leistungen und freuen uns schon auf das 11. LüRa Pokalturnen nächstes Jahr!

von Aline Haselbauer

Abschied nach über einem Viertel-jahrhundert

Über 27 Jahre war Silvia Kurock als Übungsleiterin in der Turnabteilung der LüRa aktiv.

Als Mama beim Eltern-Kind-Turnen konnte man sie schnell als Helferin für die Turnabteilung gewinnen und kurze Zeit später war klar, sie möchte mehr.

Nach einer erfolgreichen Übungsleiterausbildung stieg sie im Bereich Kinderturnen ein und ist dort 20 Jahre später immer noch aktiv. Ebenfalls ist sie bis heute mit sehr viel Spaß und Motivation dabei, Erwachsene sportlich zu begeistern. Angefangen mit der Trendsportart Tae Bo über allgemeine Gymnastik bis hin zum beliebten After-Workout-Training im Kursraum der LüRa.

“Wir bedauern sehr, dass unsere langjährige Übungsleiterin Silvia Kurock nun das Rheinland verlassen wird. Wir wünschen ihr und ihrem Mann Bertram einen guten Start in der neuen Heimat”, betont Marlies Weber, 2. Vorsitzende der LüRa.

von Steffi Schaefer

Landesfinale der Turnverbands-einzel-meisterschaften in Eschweiler

Zum Abschluss vor den Sommerferien konnten 4 der LüRa-Turnerinnen ihre Leistungen noch einmal unter Beweis stellen: sie hatten sich in den ersten beiden Runden für das Landesfinale der Turnverbandseinzelmeisterschaften am 07. Juli in Eschweiler qualifiziert.

Am Morgen starteten die großen Mädels: hier konnte sich Lydia Paraskewopoulos einen hervorragenden 6. Platz bei 30 Teilnehmerinnen im Jahrgang 2001 und älter sichern.

Bei Felicia Sawade lief leider nicht alles glatt und auch Lara Bellendir konnte am Barren nicht ihre gewohnten Fähigkeiten aufrufen. Trotz alledem erturnten sich die beiden tolle Plätze, nämlich Platz 9 für Felicia und Platz 17 für Lara bei insgesamt 35 Teilnehmerinnen in der Wettkampfklasse 2002/2003.

Am Nachmittag startete dann noch Joana Krawczyk in der Wettkampfklasse 2004/2005 und belegte einen tollen 16. Platz bei 36 Teilnehmerinnen.

„Wir möchten euch zu euren tollen Leistungen noch einmal recht herzlich gratulieren und uns bei euch bedanken, dass ihr die LüRa in ihrem Jubiläumsjahr so stark im Landesfinale vertreten habt. Wir sind stolz auf euch!“, so die Trainerinnen.

Von Aline Haselbauer

Erfolgreiche LüRa-Turner bei den Stadt-meisterschaften in Mondorf!

Am Samstag, den 29.06.2019 war es bei tropischen Temperaturen endlich wieder soweit: die alljährlichen Stadtmeisterschaften in der 3-fach-Halle in Mondorf standen vor der Tür. Mit insgesamt 24 Turnerinnen ging die LüRa an den Start.

Die Jüngsten im Jahrgang 2013 und jünger zeigten tolle Übungen und belegten die folgenden Plätze: Sveja Tillich auf Platz 3, Alisa Lange auf Platz 2 und glückliche Siegerin war hier Mia Thurau. Auch die nachfolgende Wettkampfklasse, Jahrgang 2012, war ohne vereinsfremde Konkurrenz. Hier erturnte sich Emilia Martorana den 4. Platz, Helen Bohl landete auf Platz 3 und Emilia Bomba (Platz 2) lag nur ganz knapp hinter Romy Istas auf Platz 1.

In der Wettkampfklasse 2011 gingen zwei Turnerinnen, Liana Bratka errang Platz 4 und Nora Lenz sicherte sich Platz 2. Unsere einzige Turnerin im Jahrgang 2010, Amina Khoogiani, erturnte sich einen tollen 3. Platz gegen insgesamt 11 Konkurrentinnen. Lena Giesbers und Luna Zimmermann, beide Jahrgang 2009, zeigten ebenfalls wofür sie die letzten Wochen fleißig trainiert hatten und belohnten sich mit Platz 4 für Lena und Platz 2 für Luna.

Wieder stärker vertreten waren die LüRa-Turnerinnen dann in der Wettkampfklasse 2008. Hier holte erreichte Munja Suleiman Rang 5, Milena Krawczyk Rang 4, Emily Korsak den 3. Platz und den Sieg mit nach Hause nehmen durfte Mia Sopka. Tara Gonzalez-Diaz sicherte sich gegen starke Konkurrentinnen im Jahrgang 2007 einen tollen 2. Platz. In der Wettkampfklasse 2004/2005 erturnten sich Rania Suleiman Platz 4 und Lilly Schuon Platz 3.

In der ältesten Wettkampfklasse des Tages, 2003 und älter, gab es insgesamt 6 Teilnehmerinnen. Hier belegten wir die folgenden Plätze: Hannah Bürgel (5), Sophie Ismailow (4), Lara Bellendir (3), Lydia Paraskewopoulos (2) und Felicia Sawade (1).

Felicia Sawade erturnte sich an diesem Wettkampftag die meisten Punkte und wurde somit, zusammen mit Vereinskollege Raphael Krämer, zur StadtmeisterIn 2019 gekürt.

„Wir gratulieren allen Teilnehmern der diesjährigen Stadtmeisterschaften!“

Von Aline Haselbauer

Tennis-Sommercamp bei der LüRa!

In diesem Jahr bietet die Tennisabteilung wieder in Zusammenarbeit mit der Tennisschule Ralf Rokitta ein Sommercamp für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an!

  1. Campwoche: 15.07.-19.07. für Erwachsene (90 Min. Training), max. 5 Teilnehmer/innen
  2. Campwoche: 19.08.-23.08. auch für Nichtmitglieder

Freitags findet zum Abschluss ein gemütlicher Grillabend statt.

Weitere Infos gibt es in der folgenden PDF-Datei: