Die Gegnerinnen hatten sich viel vorgenommen: „Auswärts sind wir asozial“ schallte es aus der mitgebrachten Musikbox des TuS Wesseling beim Einlauf in die Halle.

Nach dem knappen 3:2 LüRa-Sieg im Hinspiel versuchte das Team von der anderen Rheinseite, dieses Mal mehr Punkte mitzunehmen – doch weder der musikalische Push noch eine engagierte Leistung halfen: In nur 57 Minuten verabschiedeten die in Bestform aufspielenden LüRa-Volleyballerinnen den TuS mit 3:0 Sätzen (25:15; 25:16; 25:18).

„Heute ermöglichte uns eine sichere reaktionsstarke Annahme unser Angriffsspiel extrem variabel zu gestalten und dem Spiel so unser Tempo aufzuzwingen“, resümierte das LüRa-Trainerteam Antje Kriegbaum-Keim und Andreas Gnedler, „unsere Zuspielerin konnte mit den präzisen Bällen aus der Abwehr zaubern und alle Angreiferinnen in druckvolle Angriffspositionen bringen.“

Die mutige Gegenwehr des TuS Wesseling gestaltete zunächst alle drei Satzanfänge spannend, doch spätestens nach 10 gewonnenen Punkten legte die LüRa an Spielwitz und Treffsicherheit so zu, dass der Gegner nicht mehr folgen konnte.

Noch am Wochenende zuvor hatte die LüRa gegen den Spitzenreiter AVC 93 Köln II ihre erste Saisonniederlage mit 1:3 Sätzen (25:18, 17:25, 22:25, 23:25) hinnehmen müssen.

Trotz motivierter Aufholjagd verpasste das Team im umkämpften vierten Satz einen möglichen Erfolg, aber behauptet nun – gefestigt durch den Sieg gegen die Verfolger aus Wesseling – den relegationsberechtigten zweiten Platz in der Bezirksklassenstaffel.